Bonner Verlags-Comptoir

Bücher zu lokalen Themen

Veröffentlichungen


Das "Beethoven-Jahr 2020" und der Ausbruch der Corona-Krise, die dann alles bestimmte: zwei Aspekte, die die Autorin und Fotografin Martella Gutiérrez-Denhoff im "Kleinen Beethoven-Brevier. Nachklänge zum Beethoven-Jahr 2020" vereint.
53 Fotografien, 53 knappe, dabei fundierte, biographische Artikel zu Ludwig van Beethoven, einen für jede Woche (beginnend mit der ersten Woche des Kalenderjahrs) bietet dieses Bändchen. Der Leser möge, unterstützt durch Stichwörter, das 'denkwürdige Jahr 2020' in freier Assoziation nochmals Revue passieren lassen.

Mehr >>>

Kleines Beethoven-Brevier


Politische, wirtschaftliche und soziale Fragen stehen für den Aufklärer Montesquieu im Vordergrund seiner Betrachtungen zu Venedig, das er in den Monaten August/September 1728 besuchte. Warum war das venezianische Staatswesen so schwach? Welche Kräfte waren am Werk, die das System aushöhlten? Über Wirtschaftsfragen, Sozialformen des Adels, die Ökologie der Lagune, den Einfluss der Kirche, die Prostitution. Die Schönheiten der Lagunenstadt wirkten eher am Rande auf den Philosophen ein, aber: „Es gibt nichts Schöneres, als Venedig vom Glockenturm von San Marco aus zu betrachten: man sieht die Anlage des Lido und alle Inseln der Lagune.“

Mehr >>>

Anmerkungen zu Venedig, 1728


Wie nähert man sich den Geheimnissen Venedigs? Über die Sprache, das Venezianische. 100 Wörter (und fast 100 Bilder) aus den Bereichen Essen und Trinken, Mode, vergangene und gegenwörtige gesellschaftliche Zusammenhänge, Mythos, Kunst und Architektur, verständlich erklärt, führen zu einem vertieften Verständnis von "La Serenissima". Danilo Reato schrieb ein Lexikon, das es so noch nicht gibt.

Mehr >>>

100 Wörter Venezianisch


Ein 'aufgeklärter' Reisebericht über Venedig aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verfasst von einem Kosmopoliten mit viel Lebenserfahrung, gewonnen in Amerika und Europa. Der Text lässt nicht wenige Aspekte der Dekadenz und des Niedergangs der Lagunenstadt erkennen: eines Adels, der sich in seinen Casinos versammelt, einer Stadt, in der Theater und Musikaufführungen das gesellschaftliche Leben dominieren. Gleichzeitig bietet der Autor aber auch einen touristischen Blick auf die Schönheiten der Lagunenstadt, Museen und Sammlungen. Ihn interessiert ferner, wie das Zusammenleben politisch organisiert und militärisch in einem Arsenal abgesichert wird. Ein aufgeklärter, selbstbewußer, kritischer 'Blick von außen' auf das Las Vegas des 18. Jahrhunderts.

Mehr >>>

Venedig, 1785


Der junge Ludwig van Beethoven erhielt einen Teil seiner Ausbildung zu Hause in der Bonner Rheingasse 966. In seiner Erinnerung an die frühe Bonner Zeit des Komponisten gibt der Kölner Musiker Bernhard Mäurer (1757 - 1841) Einblicke in eine pädagogische Praxis, die wir heute vielleicht als "Homeschooling" bezeichneten. Wer beeinflusste und förderte das junge Talent? Ein kleines musik- wie erziehungswissenschaftliches Zeitdokument, kommentiert und herausgegeben.

Mehr >>>

“Homeschooling” in der Rheingasse.


Durch die Virus-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 kam es auch in Venedig zu einem ersten "Lockdown": Touristen blieben aus, die Bewohner waren gezwungen, in ihren Wohnungen zu hocken. Von einem auf den anderen Tag zeigte sich das "leere" Venedig unverstellt mit seiner einzigartigen Architektur, die Kanäle wurden sauberer, Tiere holten sich ihren Lebensraum zurück. Danilo Reato dokumentiert das Ende der Quarantäne, das ihn an Zeiten seiner Kindheit erinnert, als der Tourismus noch eine "Pause" kannte.

Mehr >>>

Der leere Venedig


Der Band versammelt biographische Porträts von Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Begründerin des Weimarer Musenhofs (Wieland, Herder, Goethe), Goethes Frau Christiane Vulpius, Goethes "Erzieherin" Charlotte von Stein, Goethes Schwiegertochter Ottilie von Pogwisch, Charlotte von Kalb. In einem Doppelporträt werden Johanna und Adele Schopenhauer gewürdigt, die von Weimar nach Bonn zogen und von der Bonner Mäzenatin und Sammlerin Sibylla Mertens-Schaaffhausen unterstützt wurden. Es geht um Freundschaften, schreibende Frauen, das Sammeln, um Goethe. Einfühlsame intellektuelle Porträts in der Tradition der „Frauengeschichte“.

Mehr >>>

Das literarische Weimar – das literarische Bonn


"Von Seufzerbrücken, Dogen und Makkaronihändlern. Wie die Operette Venedig inszeniert", so nennt der Autor seine vergnüglich zu lesende Darstellung über Kompositionen von Jacques Offenbach ("Le Pont de Soupirs", "Le Voyage de MM. Dunanan père e fils"), Johann Strauß II ("Eine Nacht in Venedig") und Arthur Sullivan ("The Gondoliers"). Offenbach lässt im tiefsten Mittelalter die noch nicht existierende Seufzerbrücke besingen und schickt zwei Provinzler auf eine Venedig-Reise, die in Paris endet. Arthur Sullivan macht - völlig sinnfrei - zwei venezianische Gondolieri zu basisdemokratischen Herrschern eines spanischen Herzogtums. Und Johann Strauß II entfacht in einem nächtlichen Traum-Venedig schließlich einen Liebesreigen. Vor der Kulisse der Lagunenstadt malen diese Komponisten Bilder eines gelingenden Lebens, um sie der Welt als Gegenentwurf vorzuhalten.

Mehr >>>

Venedig in der Operette


Mehr als sechs Monate im Jahr war es den Venezianern gestattet, sich zu maskieren, nicht nur in Zeiten des Karnevals. Ihre Identität war (ausgestattet mit Kapuzenumhang, Mantel, Maske, Dreispitz - mit Tabarro und Bauta) kaum mehr auszumachen, das galt für Männer und Frauen gleichermaßen. Anonym konnten sie sich in Venedig bewegen, die Spielcasinos besuchen, ihren amourösen Abenteuern nachgehen. Im Karneval spielten aber auch Verkleidungen aus der Tradition der Commedia dell'Arte eine Rolle. Das vorliegende Buch bringt – erstmals auf Deutsch - ein Verzeichnis des 18. Jahrhunderts mit 70 Arten, sich zu verkleiden. Dazu gehörten nicht nur Arlecchino und Pantalone, sondern auch die Gnaga (mit Männern in Frauenkleidern) und die Figur des Mattaccino, der mit Essenzen präparierte Eier auf Kurtisanen und sonstige, neugierig aus dem Fenster schauende Personen schleuderte.

Mehr >>>

Die Masken der Serenissima


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bonner Stadtarchivs haben zu je einer Archivalie seit Juni 2013 Monat für Monat deren Geschichte erzählt. Es konnte eine Postkarte, eine Stadtansicht, eine Konzertankündigung oder ein überraschendes Porträtfoto sein. Immer findet sich Typisches in den Alltagsgeschichten wieder. In der Summe ergibt dies ein kleines, alternatives Porträt der Stadt. Es ist ein populäres Lesebuch entstanden.

Mehr >>>

Bonner Zeitfenster


Autoren


Lorenzo Bottazzo

Lorenzo Bottazzo lebt in Venedig-Mestre und kümmert sich als Ingenieur in einer halbstaatlichen Institution um den ökologischen Schutz Venedigs und der Lagune. Der Autor trat auch durch belletristische Veröffentlichungen hervor.


Giovanni Distefano

Giovanni Distefano ist Verleger des venezianischen Verlags „Supernova“ und Herausgeber der kulturkritischen, der Lagunenstadt gewidmeten Zeitschrift „Nexus“. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Venedigs, u.a. eines umfangreichen Lexikons zur Stadtgeschichte.


Ralph Fischer

Ralph Fischer promovierte in Erziehungswissenschaften mit einem Thema zum Hausunterricht in der Bundesrepublik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Jacques Offenbach und zu Oper und Operette in Frankreich. Im Bonner Verlags-Comptoir erschienen: „Venedig in der Operette“ (2019) und „‘Homeschooling‘ in der Rheingasse. Bernhard Mäurers Erinnerungen an den jungen Beethoven“ (2020).


Martella Gutiérrez-Denhoff

Martella Gutiérrez-Denhoff promovierte mit einer quellenkritischen Arbeit zum „Wolfenbütteler Chanconnier“, war Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Beethoven-Brief-Ausgabe des Bonner Beethoven-Archivs, wurde dann Leiterin des Kammermusiksaals des Beethoven-Hauses. Zahlreiche museumspädagogische Initiativen und Veröffentlichungen.


Tobias Jawtusch

Tobias Jawtusch arbeitet als Drehbuchautor (Storyliner) und Redakteur für verschienene Fernsehproduktionen. Daneben verfasst er Drehbücher, Dialogbücher für Hörspiele und auch Jugendbücher.


Doris Maurer

Doris Maurer (1951 – 2014) war Sachbuchautorin, Kulturjournalistin (Die Zeit, ZeitZeichen) und Vortragsreisende. Sie schrieb drei Biographien, nämlich zu Annette von Droste-Hülshoff, Charlotte von Stein und Eleonora Duse, war zudem Co-Autorin zahlreicher Bücher zum literarischen Italien (u. a. „Literarischer Führer durch Italien“, „Venedig. Ein Reisebegleiter“, „Venedig“ [Anthologie]).


Francisco de Miranda

Francisco de Miranda (1750 – 1816) war Vorkämpfer für die Unabhängigkeit Ibero-Amerikas, Militär, Abenteurer, Weltreisender, zugleich Liebhaber der schönen Künste und besaß eine umfangreiche Bibliothek. Eine ausgedehnte Europareise führte ihn 1785 nach Venedig. Seine Tagebücher gehören zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. (de-Miranda-Denkmal in London)


Charles-Louis de Montesquieu

Charles-Louis de Montesquieu (1689 – 1755), berühmter französischer Philosoph und Staatstheoretiker der Aufklärung. Zu Zeiten seiner Venedig-Reise 1728 war er durch die Veröffentlichung seiner „Persischen Briefe“, später dann mit „Vom Geist der Gesetze“, einer Schrift von großem Einfluss auf die Formulierung der amerikanischen Verfassung, eine bekannte Geistesgröße.
(Montesquieu-Denkmal in La Brède, Frankreich)


Danilo Reato

Danilo Reato, venezianischer Sachbuchautor und Journalist, schreibt zu den Themen Theater, Film, Alltagskultur. Zahlreiche Veröffentlichungen zur venezianischen Kulturgeschichte, insbesondere zu den Themen Karneval und Kaffeehaus. Zuletzt erschien „Le vie del Lido“ (2020). Im Bonner Verlags-Comptoir kamen die Bände „Die Masken der Serenissima“ (zum venezianischen Karneval, 2019) und der Foto-Text-Band „Das leere Venedig. Ein Sehnsuchtsort in der Zeitenwende“ (zum Lockdown-Venedig, 2020) heraus.


Der Verlag


Das Bonner Verlags-Comptoir und die Edition Bonn-Venedig im Bonner Verlags-Comptoir möchten einerseits lokalgeschichtliche (im weitesten Sinne: rheinische) Themen propagieren, andererseits aber auch das Thema Venedig und Italien in Büchern, die sich an ein breites Publikum wenden, vermitteln.

Das Logo von Bonner Verlags-Comptoir zeigt die wehrhafte barocke Umfassungsmauer der Stadt Bonn (die in keiner kriegerischen Auseinandersetzung je eine Rolle spielte), das Logo der Edition Bonn-Venedig nutzt die Autokennzeichen der Städte Bonn und Venedig (in Italien wurden freilich zwischenzeitlich die Kennzeichen anonymisiert).

Der Name „Comptoir“ (Kontor) klingt etwas ungewöhnlich, er rührt aber vom Weimarer Unternehmer und Hofbeamten Friedrich Justin Bertuch her, der zur Goethezeit als innovativer Kopf mit seinem „Landes-Industrie-Comptoir“ neue Trends (Mode, Spielzeug, Kinderbücher, Papierblumen, Kamine) im thüringischen Weimar setzte und diese gekonnt vermarktete.

Die Bücher aus dem Verlag, erste Bändchen erschienen 2017, sind also lokal angebunden und wenden sich – wie geschrieben – als „populäres Sachbuch“ an ein breites Publikum. Nicht selten wurden die Bändchen für das Bonner Verlags-Comptoir geschrieben und dann ins Deutsche übersetzt, sind also Originalausgaben.

Der Verleger


Dr. Arnold E. Maurer © headshots.de

Dr. Arnold E. Maurer M.A., geboren 1952 in Velbert, Schulzeit in Wuppertal, studierte in Bonn und London und war 1977 – 1979 Stipendiat des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Er promovierte mit einer Arbeit zum venezianischen Dramatiker Carlo Goldoni. Von 1979 – 2017 im Schuldienst. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Lokalgeschichte Bonns und zu Italien als literarischer Landschaft (gemeinsam mit seiner 2014 verstorbenen Frau Dr. Doris Maurer): „Literarischer Führer durch Italien“ (auch in italienischer Sprache: „Guida letteraria dell’Italia“), „Venedig. Ein Reisebegleiter“ und „Venedig“ (Anthologie).

Aktuelles


Nothing found.

Unsere Internetpräsenz wird zur Zeit überarbeitet!

Kontakt


    Impressum


    Bonner Verlags-Comptoir
    Edition Bonn-Venedig im Bonner Verlags-Comptoir
    Wolfstraße 5
    53111 Bonn

    www.bonner-verlags-comptoir.de
    info@bonner-verlags-comptoir.de

    Verantwortlich für den Inhalt der Webseite:
    Dr. Arnold E. Maurer, Verleger
    Im Krausfeld 17
    53111 Bonn
    Tel. 0228 657194
    Dr.Maurer.Bonn@t-online.de

    Umsatzsteuer-ID: DE305744417
    Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels
    Datenschutzhinweis

    Bestellung


    Privatkunden

    Bitte bestellen Sie unsere Bücher bei Ihrer Buchhandlung.

    Es besteht u. a. auch die Möglichkeit, die Bücher des Verlags im Shop des Auslieferers DHLOG zu bestellen, dabei werden Versandgebühren fällig.

    Buchhandlungen

    libri
    Umbreit

    Auslieferung

    DHLOG Auslieferungs GmbH
    Beekmanns Hof 3
    45472 Mülheim an der Ruhr
    Postfach 120363
    45439 Mülheim

    Tel. 0208 49504 – 0
    Fax 0208 49504 – 95

    info@dhlog.de
    www.dhlog.de