Kleines Beethoven-Brevier

Das "Beethoven-Jahr 2020" und der Ausbruch der Corona-Krise, die dann alles bestimmte: zwei Aspekte, die die Autorin und Fotografin Martella Gutiérrez-Denhoff im "Kleinen Beethoven-Brevier. Nachklänge zum Beethoven-Jahr 2020" vereint.
53 Fotografien, 53 knappe, dabei fundierte, biographische Artikel zu Ludwig van Beethoven, einen für jede Woche (beginnend mit der ersten Woche des Kalenderjahrs) bietet dieses Bändchen. Der Leser möge, unterstützt durch Stichwörter, das 'denkwürdige Jahr 2020' in freier Assoziation nochmals Revue passieren lassen.


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Anmerkungen zu Venedig, 1728

Montesquieu machten vor seiner Reise nach Venedig (16. August bis 14. September 1728) seine „Persischen Briefe“, zwanzig Jahre später dann sein Hauptwerk „Vom Geist der Gesetze“ (1748) berühmt, eine Schrift, die maßgeblichen Einfluss auf die Formulierungen der amerikanischen Verfassung hatte.

Politische, wirtschaftliche und soziale Fragen stehen für den Aufklärer Montesquieu im Vordergrund seiner Betrachtungen zu Venedig. Warum ist das venezianische Staatswesen so schwach? Welche Kräfte sind am Werk, die das System aushöhlen?

Über Wirtschaftsfragen, Sozialformen des Adels, die Ökologie der Lagune, Erfindungen, den Einfluss der Kirche, die Prostitution.

Dabei hatte Montesquieu in Graf Claude Alexandre de Bonneval und dem „Banker“ John Law anregende Gesprächspartner.

Die Schönheiten der Lagunenstadt wirkten eher am Rande auf ihn ein, aber: „Es gibt nichts Schöneres, als Venedig vom Glockenturm von San Marco aus zu betrachten: man sieht die Anlage des Lido und alle Inseln der Lagune.“


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100 Wörter Venezianisch

Wie nähert man sich den Geheimnissen Venedigs? Über die Sprache, das Venezianische. 100 Wörter (und 114 Abbildungen) aus den Bereichen Essen und Trinken, Mode, vergangene und gegenwärtige gesellschaftliche Zusammenhänge, Mythos, Kunst und Architektur, verständlich erklärt, führen zu einem vertieften Verständnis von "La Serenissima". Danilo Reato schrieb ein Lexikon, das es so noch nicht gibt.


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Venedig, 1785

Ein 'aufgeklärter' Reisebericht über Venedig aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verfasst von einem Kosmopoliten mit viel Lebenserfahrung, gewonnen in Amerika und Europa. Der Text lässt nicht wenige Aspekte der Dekadenz und des Niedergangs der Lagunenstadt erkennen: eines Adels, der sich in seinen Casinos versammelt, einer Stadt, in der Theater und Musikaufführungen das gesellschaftliche Leben dominieren. Gleichzeitig bietet der Autor aber auch einen touristischen Blick auf die Schönheiten der Lagunenstadt, Museen und Sammlungen. Ihn interessiert ferner, wie das Zusammenleben politisch organisiert und militärisch in einem Arsenal abgesichert wird. Ein aufgeklärter, selbstbewußer, kritischer 'Blick von außen' auf das Las Vegas des 18. Jahrhunderts.


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“Homeschooling” in der Rheingasse.

Der junge Ludwig van Beethoven erhielt einen Teil seiner Ausbildung zu Hause in der Bonner Rheingasse 966. In seiner Erinnerung an die frühe Bonner Zeit des Komponisten gibt der Kölner Musiker Bernhard Mäurer (1757 - 1841) Einblicke in eine pädagogische Praxis, die wir heute vielleicht als "Homeschooling" bezeichneten. Wer beeinflusste und förderte das junge Talent? Ein kleines musik- wie erziehungswissenschaftliches Zeitdokument, kommentiert und herausgegeben.


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Der leere Venedig

Durch die Virus-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 kam es auch in Venedig zu einem ersten "Lockdown": Touristen blieben aus, die Bewohner waren gezwungen, in ihren Wohnungen zu hocken. Von einem auf den anderen Tag zeigte sich das "leere" Venedig unverstellt mit seiner einzigartigen Architektur, die Kanäle wurden sauberer, Tiere holten sich ihren Lebensraum zurück. Danilo Reato dokumentiert das Ende der Quarantäne, das ihn an Zeiten seiner Kindheit erinnert, als der Tourismus noch eine "Pause" kannte.


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Das literarische Weimar – das literarische Bonn

Der Band versammelt biographische Porträts von Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Begründerin des Weimarer Musenhofs (Wieland, Herder, Goethe), Goethes Frau Christiane Vulpius, Goethes "Erzieherin" Charlotte von Stein, Goethes Schwiegertochter Ottilie von Pogwisch, Charlotte von Kalb. In einem Doppelporträt werden Johanna und Adele Schopenhauer gewürdigt, die von Weimar nach Bonn zogen und von der Bonner Mäzenatin und Sammlerin Sibylla Mertens-Schaaffhausen unterstützt wurden. Es geht um Freundschaften, schreibende Frauen, das Sammeln, um Goethe. Einfühlsame intellektuelle Porträts in der Tradition der „Frauengeschichte“.


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Venedig in der Operette

"Von Seufzerbrücken, Dogen und Makkaronihändlern. Wie die Operette Venedig inszeniert", so nennt der Autor seine vergnüglich zu lesende Darstellung über Kompositionen von Jacques Offenbach ("Le Pont de Soupirs", "Le Voyage de MM. Dunanan père e fils"), Johann Strauß II ("Eine Nacht in Venedig") und Arthur Sullivan ("The Gondoliers"). Offenbach lässt im tiefsten Mittelalter die noch nicht existierende Seufzerbrücke besingen und schickt zwei Provinzler auf eine Venedig-Reise, die in Paris endet. Arthur Sullivan macht - völlig sinnfrei - zwei venezianische Gondolieri zu basisdemokratischen Herrschern eines spanischen Herzogtums. Und Johann Strauß II entfacht in einem nächtlichen Traum-Venedig schließlich einen Liebesreigen. Vor der Kulisse der Lagunenstadt malen diese Komponisten Bilder eines gelingenden Lebens, um sie der Welt als Gegenentwurf vorzuhalten.


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Die Masken der Serenissima

Mehr als sechs Monate im Jahr war es den Venezianern gestattet, sich zu maskieren, nicht nur in Zeiten des Karnevals. Ihre Identität war (ausgestattet mit Kapuzenumhang, Mantel, Maske, Dreispitz - mit Tabarro und Bauta) kaum mehr auszumachen, das galt für Männer und Frauen gleichermaßen. Anonym konnten sie sich in Venedig bewegen, die Spielcasinos besuchen, ihren amourösen Abenteuern nachgehen. Im Karneval spielten aber auch Verkleidungen aus der Tradition der Commedia dell'Arte eine Rolle. Das vorliegende Buch bringt – erstmals auf Deutsch - ein Verzeichnis des 18. Jahrhunderts mit 70 Arten, sich zu verkleiden. Dazu gehörten nicht nur Arlecchino und Pantalone, sondern auch die Gnaga (mit Männern in Frauenkleidern) und die Figur des Mattaccino, der mit Essenzen präparierte Eier auf Kurtisanen und sonstige, neugierig aus dem Fenster schauende Personen schleuderte.


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Bonner Zeitfenster

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bonner Stadtarchivs haben zu je einer Archivalie seit Juni 2013 Monat für Monat deren Geschichte erzählt. Es konnte eine Postkarte, eine Stadtansicht, eine Konzertankündigung oder ein überraschendes Porträtfoto sein. Immer findet sich Typisches in den Alltagsgeschichten wieder. In der Summe ergibt dies ein kleines, alternatives Porträt der Stadt. Es ist ein populäres Lesebuch entstanden.


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